SOLARENERGIE

Unter Solarenergie versteht man die Gesamteinstrahlung der Sonnenenergie auf die Erdoberfläche, bestehend aus Sonnen- und Wärmestrahlung.

Die Solarenergie, welche von der Erdatmosphäre, den Ozeanen und den Landmassen absorbiert wird, beträgt ca. 3,85 Mio. ExaJoules (EJ) pro Jahr. Im Jahr 2002 war das in einer Stunde mehr Energie, als die Erde in einem Jahr verbraucht.

Das Maß für Solarenergie ist die Bestrahlungsstärke, welche Auskunft über die durchschnittliche Energie pro bestimmter Fläche während eines bestimmten Zeitraums gibt. Die Bestrahlungsstärke wird u.a. in kWh/m2/Tag gemessen.

Länder mit einer hohen Anzahl sonniger Tage haben einen Vorteil gegenüber Ländern mit häufiger Bewölkung. Z.B. hat Afrika mehr sonnige Tage als Länder in Süd-Amerika oder Süd/Ost-Asien, da diese anfällig für Bewölkung während großer Teile des Jahres sind.

Länder die näher am Äquator liegen haben eine höhere Anzahl an Sonnenstunden verglichen zu Ländern, welche näher an den Polen liegen. Diese haben längere Winternächte ohne Licht. Daher eignen sich diese nicht für Solarenergie.

Bei der Gewinnung von Solarenergie unterscheidet mach zwischen zwei Technologien:

  • Photovoltaikanlagen wandeln die auf der Erdoberfläche ankommende Strahlungsleistung der Sonne mittels Solarzellen direkt in elektrische Energie um.
  • Solarthermischen Kraftwerke wandeln die auf der Erdoberfläche ankommende Strahlungsleistung der Sonne zunächst in Wärmeenergie um, welche im Anschluss zur Erzeugung elektrischer Energie verwendet wird.
 
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